ANWALTSVERGÜTUNG

Die anwaltliche Beratung und Vertretung ist stets eine kostenpflichtige Leistung. Das für die anwaltliche Dienstleistung maßgebliche Gebührenrecht ist jedoch sehr komplex. Dennoch muss guter Rat nicht teuer sein!

Grundsätzlich erfolgt die Abrechnung des jeweiligen Mandats anhand des im Einzelfall maßgeblichen Gegenstandswertes auf Grundlage der gesetzlichen Vorschriften des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG).

In Abhängigkeit zur jeweiligen Angelegenheit kann es in Einzelfällen sinnvoll sein, die Mandatsbearbeitung auf Basis des tatsächlichen Aufwandes zu einem zuvor vereinbarten Stundensatz abzurechnen. Im Bereich des Immobilienrechts ist dies vor allem dann der Fall, wenn der Gegenstandswert selbst nicht oder nur schwer ermittelbar ist. Dabei wird im Vorfeld mit dem Mandanten stets eine Kostenschätzung besprochen und Regelungen (z.B. Kostenhöchstgrenzen) getroffen, um eine laufende Überwachung des Honorars transparent gestalten zu können.

Aus diesem Grund findet vor der Mandatsvergabe stets eine Erstberatung im Rahmen eines persönlichen Gespräches zu einem festen Pauschalsatz von netto EUR 180,00 (zzgl. Umsatzsteuer) statt. Inhalt der Erstberatung ist neben einer ersten juristischen Stellungnahme zum jeweiligen Sachverhalt auch eine Analyse und Vereinbarung einer mandatsgerechten Vergütung. Sollte nach der Erstberatung durch den Mandanten ein Mandat erteilt werden, erfolgt die Anrechnung der Erstberatungsgebühr auf das vereinbarte Honorar.

Die prozessuale Vertretung erfolgt stets auf Basis der gesetzlichen Vergütungsvorschriften des RVG.